Tyrannei der Drachen

Die Abenteuer des Batolomäus und seines treuen Gefährten Maurice

„,Geh nach Kerzenburg!‘ haben sie gesagt. ‚Dort lernst du viel! Über Literatur, Geschichte und auch selbst schreiben‘ haben sie gesagt. Und Maurice, was hab ich jetzt davon?“ „Iaah“ „Die schlimmsten Aufgaben übertragen sie mir. Von der Bezahlung gar nicht zu reden! Und die Spesen bekomme ich sicherlich auch nicht erstattet. Immerhin musste ich mein letztes Geld an den Toren für dich abgeb…“, bevor Bartolomäus seinen Frust weiter mit seinem treuen Gefährten Maurice teilen konnte, wurde er wüst zur Seite gestoßen. Kaum hatte er sich wieder aufgerafft musste er den zweiten Schlag einstecken und konnte sich gerade noch so an seinem Esel festhalten.

„Liu, lass den Zentharim ziehen, du bist doch jetzt auf der Seite der Hafner und musst dich jetzt nicht mehr mit dem Gesindel abgeben“, schallte eine piepsige Stimme nur wenige Meter entfernt.

„Ach, es hat doch alles keinen Sinn. Wenn ich jetzt schon hier bin, kann ich auch meine Aufgaben erfüllen.“ Bertolomäus packte das kleine Büchlein und den Stift aus, den man ihm in Kerzenburg gegeben hatte aus und begann seine Aufzeichnungen:

Anscheinend ist die Stadt nicht von Tieflingen unterwandert, sondern von Zentharim. Interessanterweise hier von glatzköpfigen Mönchen vertreten.

Am nächsten Tag streiften Bartolomäus und sein Esel Maurice weiter durch die Stadt, um Informationen zu sammeln.

Statuen wurden Hände abgeschnitten…

Offensichtlich hatten die Berichte die den Magister ereilten zumindest teilweise Recht. Irgendetwas Eigenartiges ging in Baldurs Tor vor sich.

Nachwahl des Herzogs in Zusammenhang mit Abdel Adrians Tod. Kandidaten sind Tarbav Nachthügel (aktuell stellvertretender Hauptmann der Flammenden Faust) und Wyllck Cadwell (alteingesessener Adel, laut Gerüchten einen Marionette Torlin Silberschilds)

„Nun ja Maurice, politische Machtkämpfe gehören auch hier hinzu. Nun komm, wir suchen uns eine Unterkunft.“

„Also mit nur einem Silberling bekommst du hier kein Bett und schon gar nicht mit einem Esel“, grummelte der Wirt des „Schwert und Sterne“. Genau diesen Satz hatte Bartolomäus schon etliche Male an diesem Abend gehört. Deshalb hörte er auch gar nicht mehr genau hin, sondern lauschte lieber den Gästen an der Bar: „Doch glaub es mir, in der oberen Stadt läuft eine Gnomin rum, die trägt keine Schuhe!“ Auch dies wurde in das Notizbuch geschrieben als er leicht gesenkten Kopfes das Wirtshaus verließ. Nun würden er und Maurice wieder eine Nacht unter freiem Himmel verbringen. Aber der Marktplatz wirkte eigentlich gar nicht so schlimm.

Doch nach wenigen Stunden wurden die beiden von einem lauten Streit aufgeweckt. Ein Zwerg schien sich mit ein paar Adeligen angelegt zu haben:

Streitsüchtiger Zwerg auf Marktplatz pöbelt adelige Jugendliche an. Keinen Respekt diese Zwerge. Weder vor einem offensichtlich höheren Rang, noch vor der Nachtruhe.

Bartolomäus legte das Notizbuch zur Seite, kuschelte sich an Maurice und versuchte sich wieder schlafen zu legen. Doch ein schlimmer werdender Gestank, der die ganze Stadt einhüllte, hinderte ihn am einschlafen.

Auch der neue Tag brachte Bartolomäus nicht viel weiter. Zwar konnte er in Erfahrung bringen, dass die Nachttopfentleerer streikten und deshalb die Stadt geradezu in Gestank und Unrat unterzugehen schien, aber über eine Verschwörung gestaltwandelnder Tieflinge konnte er immer noch nichts herausfinden. Genauso wenig wie über die Gnomin, die die Berichte schickte, und ihre Gefährten. So wollte sich Bartolomäus mit Maurice schon auf den Rückweg nach Kerzenburg machen, als er einen lauten Knall hörte. Also gut, dieses letzte Ereignis konnte er auch noch untersuchen. Maurice hinter sich herziehend ging er den Geräuschen nach.

Explosion mit anschließendem Feuer, das von Tiefling ausgetreten wird.

Und auf einmal wurde es ihm klar: Ein glatzköpfiger Mönch, der nicht eindeutig einer Organisation zuzuordnen war; eine anscheinend etwas verwirrte Gnomin, die in Socken durch die obere Stadt läuft; ein pöbelnder Zwerg, dessen Zustand durchaus von Bier kommen kann wenn man es auch trinkt und nicht nur den Bart hinein hängt; und zuletzt ein Tiefling. Ob diese nun der Untergrundverschwörung angehörte oder nicht, war noch nicht ganz offensichtlich. Aber Bartolomäus und Maurice hatten die Gruppe gefunden!

Neu motiviert machten sie sich auf die Verfolgung, immer Stift und Notizbuch zur Hand:

Gruppe besucht Alchemistengeschäft… Gruppe bei Glasbläser… Gruppe läuft ziellos durch die Stadt…

„Maurice, glaubst du sie wissen was sie tun?“ „Iaah“ „Ja Maurice, der Meinung bin ich auch. Sie haben keine Ahnung.“

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Hunter9000

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